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01.02.2002

12:36 Uhr

Foto: dpa

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dpa WIESBADEN. In Deutschland lässt der Bierdurst weiter nach. Seit Jahren verkaufen die Brauereien weniger Bier, und auch 2001 ist der Absatz gesunken. Überdurchschnittlich gehen die Zahlen im Inland zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag wurden von den Brauereien und Bierlagern im vergangenen Jahr 107,8 Mill. Hektoliter Bier verkauft, 1,8 % weniger als im Jahr 2000.

Der Inlandsverbrauch ging sogar um 2,1 % auf 96,7 Mill. Hektoliter zurück. Mit einem Anteil von 27 % ist Nordrhein-Westfalen größter Bierproduzent, etwa jeder fünfte Liter (21 %) kommt aus Bayern.

Zuwachs bei fertigen Biermischungen

Einen zweistelligen Zuwachs verzeichneten lediglich fertige Biermischungen wie zum Beispiel Radler. Von diesen Spezialitäten wurden im vergangenen Jahr 18,4 % mehr verkauft als im Vorjahr. Mit einer Gesamtmenge von 2,2 Mill. Hektolitern machen sie allerdings nur 2 % vom gesamten Bierabsatz aus.

Seit 1995 verzeichnen die Statistiker einen rückläufigen Bierabsatz. Damals verkauften Brauereien und Bierlager noch 115,3 Mill. Hektoliter Bier. Seitdem war der Bierabsatz lediglich 1999 leicht gestiegen - insgesamt um 0,7 % und im Inland um 0,2 %. Damals hatten sich viele für die Millenniumsfeiern etwas reichlicher eingedeckt.

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