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05.06.2000

18:22 Uhr

dpa HANNOVER. Nach dem bislang mäßigen Besucherzuspruch bei der Weltausstellung in Hannover sind die ersten Zeitarbeitsverträge gekündigt worden. Ein Betreiber von Souvenirläden auf dem Expo-Gelände wolle sich von etwa 120 Mitarbeitern trennen, weil die Umsatzerwartungen an den ersten vier Tagen enttäuscht wurden, sagte die Sprecherin der Zeitarbeitsfirma Adecco, Conny Jürgens, am Montag der dpa. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen" vom selben Tag.

Derzeit sind etwa 4 700 Menschen mit Adecco-Veträgen auf dem 170-Hektar-Areal der Weltausstellung beschäftigt, davon mehr als 2 500 in umsatzorientierten Geschäftsbereichen. Jürgens sagte, die Kündigungen seien ein erstes Indiz für Krisenstimmung auf dem Expo-Gelände, nachdem bis einschließlich Sonntag nur 360 000 Besucher statt der erhofften 600 000 gekommen seien.

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