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25.01.2001

15:56 Uhr

dpa VIENTIANE/BANGKOK. Bei einem neuen Sprengstoffanschlag in der laotischen Hauptstadt Vientiane sind mindestens 13 Menschen verletzt worden. Nach Mitteilung der laotischen Botschaft in Bangkok vom Donnerstag war die Bombe bereits am Vortag in einer Abfertigungsstelle der "Freundschaftsbrücke" explodiert, die Laos über den Mekong-Fluss mit Thailand verbindet.

Angaben der diplomatischen Vertretung zufolge wurden vier Verdächtige festgenommen. "Nach unseren Untersuchungen ist der Anschlag Ergebnis eines geschäftlichen Streits, aber wir schließen andere Motive nicht aus", sagte ein Botschaftssprecher. Bei den Verletzten handelt es sich um elf Thailänder und zwei Laoten.

In Vientiane war es im vergangenen Jahr zu mehr als einem halben Dutzend Sprengstoffanschlägen gekommen. Dabei wurden nach Angaben von Diplomaten auch Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt, darunter Touristen. Wer hinter den Attentaten steckt, ist unklar. Die kommunistische Regierung in Laos hält "kriminelle Elemente" für die Drahtzieher, während westliche Beobachter in Vientiane politischen Unmut unter Teilen der Bevölkerung als Auslöser sehen.

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