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29.04.2003

14:51 Uhr

1 000 Arbeitsplätze bedroht

Bierabsatz in Deutschland bricht ein

Nach der Einführung des Dosenpfands ist der Bierabsatz in Deutschland im ersten Quartal so stark gesunken wie seit mindestens 50 Jahren nicht mehr.

Reuters WIESBADEN. In den ersten drei Monaten des Jahres seien 21,8 Millionen Hektoliter und damit 9,1 Prozent weniger Bier verkauft worden als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Biermischungen wie Radler machten 0,4 Millionen Hektoliter des gesamten Bierabsatzes aus. Auch hier gab es einen Rückgang von 5,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2002.

Jürgen Schillinger von Interbrew Germany, zu der auch die Marke Beck's gehört, sagte Reuters, das im Januar eingeführte Dosenpfand habe den Einbruch verursacht. Die geplante Einführung eines bundesweiten Rücknahmesystems werde die Lage verbessern. Es bleibe aber abzuwarten, ob die Branche den verlorenen Boden wieder wettmachen könne. Peter Hahn vom Deutschen Brauerbund sagte, es könnten rund 1 000 Arbeitsplätze in der Branche verloren gehen, sollte sich der Rückgang fortsetzen.

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