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14.01.2003

14:49 Uhr

200 Millionen Euro Belastungen

Plettac vertraut jetzt auf die Banken

Der angeschlagene Gerüstspezialist Plettac hofft nach dem Insolvenzantrag auf Zugeständnisse der Gläubigerbanken.

HB/dpa PLETTAC. Die Chancen, den Konzern vor der Zerschlagung zu retten, seien gut, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Winfrid Andres am Dienstag im sauerländischen Plettenberg. Bereits für Ende dieser Woche sei ein erstes Gespräch mit einer Bank geplant. Geschäfte mit Absatzfinanzierungen in den neunziger Jahren belasten das Unternehmen in einer Größenordnung von 200 Millionen Euro, sagte der Leiter der Revision, Hans-Peter Schneider.

Sollte das Insolvenzgericht der beantragten Eigenverwaltung zustimmen, werde an dem 2001 verabschiedeten Sanierungskonzept festgehalten, sagte der Vorstands-Vorsitzende Rolf Hengstenberg. Dies sah unter anderem den Verkauf von Tochterfirmen vor. 2002 machte der Konzern nach vorläufigen Angaben einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro (2001: 530 Millionen Euro). Die Plettac AG beschäftigt insgesamt 3 600 Mitarbeiter, 1 700 davon in Deutschland. Von der Insolvenz der Holding und der Töchter Assco und Stama sind aber nur insgesamt 240 Mitarbeiter betroffen.

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