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14.01.2002

13:19 Uhr

2001 deutlich tiefer in Verlustzone

Easy Software korrigiert Umsatzprognose

Der Entwickler und Anbieter von Dokumenten-Management Systemen Easy Software hat seine Umsatzprognose für 2002 nach unten korrigiert und will eigenen Angaben zufolge seine Ergebnisplanung überarbeiten.

Reuters MÜLHEIM. "Unsere Planzahlen werden überarbeitet, wir gehen aber beim Ergebnis trotz leicht revidierter Umsatzprognose erstmal von der prognostizierten Größenordnung aus", sagte Unternehmenssprecher Jörg Pläsker am Montag.

Zuvor hatte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen in einer Pflichtveröffentlichung mitgeteilt, nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2001 deutlich tiefer in die Verlustzone gerutscht zu sein, als erwartet. Die Aktie von Easy Software fiel in einem insgesamt schwächeren Markt um 0,3 Prozent auf 3,6 Euro.

Für 2002 nahm das Unternehmen seine Umsatzprognose auf circa 45 Millionen Euro von im August geschätzten 48,2 Millionen Euro zurück. Zum aktuellen Stand der Ergebnisprognosen wolle sich das Unternehmen wahrscheinlich Ende März bei Veröffentlichung des Jahresabschlusses äußern, sagte Pläsker. Das Unternehmen bekräftigte aber, 2002 in die Gewinnzone zurückkehren zu wollen. Ein Kostensenkungsprogramm werde in diesem Jahr positive Ergebniseffekte in Höhe von 6,5 Millionen Euro bringen, hieß es. Früheren Angaben zufolge rechnete das Unternehmen bislang für dieses Jahr mit einem Überschuss von 3,5 Millionen Euro und einem Vorsteuerergebnis von 6,4 Millionen Euro.

Für 2001 werde auf Grund einmaliger Ergebnisbelastungen in Höhe von rund vier Millionen Euro ein Vorsteuerverlust von ungefähr 15 (Vorjahr: plus 4,3) Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen weiter mit. Die frühere Prognose lag bei einem Vorsteuerverlust von 4,9 Millionen Euro. Der konsolidierte Gruppenumsatz werde sich voraussichtlich auf 34,5 (40,42) Millionen Euro belaufen. Noch im November hatte das Unternehmen an seiner im August gesenkten Umsatzprognose für 2001 von 41,5 Millionen Euro festgehalten.

Nach Angaben des Unternehmens war das ursprüngliche Umsatzziel nicht mehr erreichbar, da unter anderem zahlreiche Firmenkunden wegen der Euro-Systemumstellungen Investitionen verschoben hätten. Auf das Ergebnis drückten nach Angaben eines Unternehmenssprechers zudem Wertberichtigungen auf eigene Wertpapiere und außerplanmäßige Firmenwertabschreibungen.

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