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18.01.2001

17:37 Uhr

Reuters WIEN. Die Telekom Austria (TA) erwartet nach eigenen Angaben für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2000 ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) zwischen 0,88 und 0,94 Mrd. Euro. Das Ergebnis werde damit die Erwartungen des Marktes um zehn bis 15 % unterschreiten, sagte TA-Generaldirektor Heinz Sundt auf einer internationalen Telefonkonferenz am Donnerstag. 1999 hatte TA bei einem Umsatz von 3,78 Mrd. Euro ein EBTIDA von 1,48 Mrd. Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von 465,6 Mill. Euro ausgewiesen.

Grund für diese Abschwächung seien leicht geringere Umsätze, höhere Kosten aus dem Personalabbau, höhere Interconnection-Ausgaben und die Entwicklung von Forderungen an Kunden, sagte Sundt. Die Hälfte des nun fehlenden Ergebnisbeitrags rühre aus den gestiegenen Kosten für den Personalabbau, fügte er hinzu. TA will nach früheren Angaben im Rahmen des W.E.R.T.-Programmes insgesamt 5000 Stellen abbauen.

Für 2001 gehe Sundt davon aus, dass die TA die Erwartungen erfüllen wird. "Wir haben eine faire Chance, unsere Pläne für 2001 in Einklang mit den Erwartungen der Märkte zu erfüllen", sagte er.

Der Kurs der Telekom Austria fiel an der Wiener Börse im Verlauf um 17 % auf 5,85 Euro.

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