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21.03.2003

15:36 Uhr

2002 gab es Rekordauftragsvolumen

Anlagenbauer Ferrostaal zuversichtlich

Der Essener Industriedienstleister Ferrostaal blickt ungeachtet der weltweiten Konjunkturschwäche zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2003. Anlass dazu gäben zahlreiche Großaufträge, sagte der neue Vorstandschef der MAN-Tochter Ferrostaal AG, Matthias Mitscherlich, am Freitag in Essen.

HB/dpa ESSEN. So habe der Anlagenbauer unter anderem einen Auftrag für die Errichtung einer Methanol-Produktionsanlage auf Trinidad für 500 Mill. $ erhalten.

Der Auftragseingang werde 2003 insgesamt erneut deutlich über 2,5 Mrd. ? liegen, sagte Mitscherlich. 2002 habe das Unternehmen mit knapp 3,2 Mrd. ? den höchsten Auftragseingang der Firmengeschichte erreicht.

Im vergangenen Geschäftsjahr war das Vorsteuerergebnis um 19 % auf 85 Mill. ? gesunken. Der Jahresüberschuss stieg jedoch um knapp 22 % auf 50 Mill. ?. "Im MAN-Konzern leistet Ferrostaal den größten Ergebnisbeitrag", betonte Mitscherlich. Der Umsatz verbesserte sich um 2 % auf 2,9 Mrd. ?. Durch die Abgabe von Unternehmensteilen sank die Anzahl der Beschäftigten um neun Prozent auf 6600.

Das 72 Jahre alte Unternehmen tritt als Generalunternehmer bei der Erstellung schlüsselfertiger Industrieanlagen unter anderem für die Stahlindustrie und die Petrochemie auf, fertigt die Anlagen jedoch nicht selbst. Im Auftragsbestand befinden sich unter anderem ein Aluminiumschmelzwerk im Iran, eine Rohölaufbereitungsanlage in Libyen sowie zwei Geflügelschlachthöfe für die ägyptische Armee. Daneben ist Ferrostaal im Stahlhandel und-hochbau, Schiffbau, Brückenbau sowie dem Vertrieb von Maschinen tätig.

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