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20.02.2003

17:10 Uhr

2002 rund 250 Millionen Euro Nettogewinn

Hannover Rück bleibt unter eigenen Prognosen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat 2002 nach eigener Einschätzung einen Nettogewinn von mindestens 250 Millionen Euro erreicht. Dies wäre deutlich weniger als zuvor vom Konzern für das Gesamtjahr prognostiziert.

Reuters FRANKFURT. Die Prämieneinnahmen hätten bei 12,5 Milliarden Euro gelegen und damit um neun Prozent über dem Vorjahreswert, hieß es am Donnerstag in einer Präsentation des Hannover-Rück-Vorstandes für eine Analystenkonferenz. Die Nettoprämie habe sich dabei um 23 Prozent auf insgesamt acht Milliarden Euro erhöht.

2001 hatte der weltweit fünftgrößte Rückversicherer einen Nettogewinn von nur 11,1 Millionen Euro erzielt. Die Zahlen waren damals jedoch stark von den Belastungen durch die Anschläge auf das World-Trade-Center in New York geprägt.

Nach dem dritten Quartal hatte der Rückversicherer für das Gesamtjahr 2002 seine Prognose für den Nettogewinn auf Grund der Krise an den Kapitalmärkten bereits auf rund 300 Millionen Euro gesenkt. Im Bereich Schaden- und Unfallrückversicherung sei die Nettoprämie im vergangenen Jahr um 30 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag weiter mit. In der Sparte Leben und Gesundheit stiegen die Netto-Einnahmen um 21 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Im Finanz-Rückversicherungsgeschäft ging das Prämienvolumen den Angaben zufolge dagegen um sechs Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zurück. Bereits bei den Neunmonats-Zahlen hatte Hannover Rück darauf hingewiesen, dass der Rückgang in diesem Segment auf außerordentliche, positive Prämieneffekte in den beiden Vorjahren zurückzuführen sei.

Die Aktie der Hannover Rück notierte am Nachmittag mit 1,9 Prozent im Minus bei 23,67 Euro.

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