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20.01.2003

12:47 Uhr

2002 zweithöchsten Nachkriegsstand erreicht

Pleitewelle wütet in Japan

Noch nie sind in Japan in der Nachkriegszeit so viele börsennotierte Unternehmen zusammengebrochen wie im vergangenen Jahr. Die Zahl erhöhte sich im Vergleich zu 2001 um 15 auf 29.

HB/dpa TOKIO. Insgesamt stieg die Zahl der Insolvenzen auf 19 458 Fälle und damit auf den zweithöchsten Stand in der Nachkriegszeit, teilte die Kreditforschungsagentur Teikoku Databank am Montag mit. Das sind 0,1 % mehr Unternehmen als noch ein Jahr zuvor.

Damit erhöhte sich die Anzahl der Insolvenzfälle im nunmehr dritten Jahr in Folge. Der bisherige Rekord war im Jahre 1984 erreicht worden, als insgesamt 20 841 Unternehmen zusammengebrochen waren. Die 2002 von den Firmen zurückgelassenen Verbindlichkeiten lagen allerdings mit rund 13,8 Billionen Yen (110 Mrd. ?) um 15,2 % unter dem Vorjahreswert. Die Firmenzusammenbrüche in Folge des andauernden Preisverfalls nähmen aber weiter zu, hieß es.

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