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17.01.2003

13:42 Uhr

2003 Ergebniswachstum je Aktie von 3 bis 13 Prozent erwartet

Versicherungstochter belastet GE

Der US-Mischkonzern General Electric hat im Schlussquartal 2002 wie von Analysten erwartet einen Gewinnrückgang verzeichnet. Hohe Rückstellungen bei der Rückversicherungstochter drückten das Ergebnis.

rtr/vwd FAIRFIELD/FRANKFURT. Im vierten Quartal habe der Reingewinn 3,1 (Vorjahr 3,93) Mrd. $ oder 31 (39) Cent je Aktie betragen, teilte GE am Freitag in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mit. Analysten hatten den Gewinn je Aktie zwischen 30 und 31 Cent erwartet. Den Umsatz nannte das Unternehmen mit 35,4 (34,0) Mrd. $.

General Electric erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein Wachstum von drei bis 13 Prozent je Aktie. Dabei sieht der Konzern ein breites Ergebniswachstum in allen Sparten, wie es in der Mitteilung weiter hieß.

Vor den außerordentlichen Posten stieg das Ergebnis 2002 auf 15,1 (14,1) Mrd. $ bzw. 1,51 (1,41) $ je Aktie. Der Umsatz aus dem Industriegeschäft erhöhte sich um acht Prozent auf 125,9 Mrd. $. Dabei hätten die Geschäftszweige Power Systems, NBC, Specialty Materials und Industrial Systems zweistellige Wachstumsraten erzielt. Die Einnahmen der Sparte Finanzdienstleistungen stagnierten bei 58,2 Mrd. $.

Als enttäuschend bezeichnete General Electric die Entwicklung der Employers Reinsurance Corp (ERC). Das ungünstige Umfeld habe zu Verlusten bei der Rückversicherungstochter geführt, die sich im vierten Quartal auf 1,13 Mrd. $ summierten. Im Vorjahr hatte die Sparte noch einen Gewinn von 363 Mill. $ erzielt. Dennoch prognostizierte der Mischkonzern, ERC 2003 wieder profitabel zu machen.

In Frankfurt sagte ein Börsenhändler, die Zahlen von General Electric seien ohne Überraschungen ausgefallen, was der Markt positiv aufgenommen habe. Der Umsatz sei sogar etwas besser als erwartet ausgefallen.

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