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28.01.2003

12:10 Uhr

22 Millionen Euro Jahresfehlbetrag

DEWB rutscht tief in die roten Zahlen

Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft (DEWB) hat im Geschäftsjahr 2002 ihr Ergebnisziel auf Grund der Börsenflaute verfehlt und ist tief in die roten Zahlen gerutscht.

Reuters FRANKFURT. Der Jahresfehlbetrag belaufe sich nach vorläufigen Zahlen auf rund 22 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,7 Millionen Euro 2001, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Dienstag mit. Zudem werde ein Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 19 Millionen Euro nach einem Plus von 25,1 Millionen Euro im Vorjahr ausgewiesen.

Als Grund nannte die Gesellschaft Wertberichtigungen auf das Beteiligungsportfolio in Höhe von 19 Millionen Euro. Die Wertberichtigungen seien höher ausgefallen als erwartet und resultierten unter anderem aus den Kursverlusten der börsennotierten Beteiligungen. Ursprünglich wollte die DEWB 2002 mindestens mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen.

Der Umsatz sei voraussichtlich auf 25 bis 26 Millionen Euro von 43, 2 Millionen Euro im Vorjahr gefallen. Aus Beteiligungsverkäufen habe die DEWB 25 Millionen Euro erlöst.

Der Buchwert des Beteiligungsportfolios habe zum 31. Dezember rund 90 Millionen Euro betragen, teilte die Gesellschaft weiter mit. Derzeit sei die DEWB an mehr als 35 Firmen beteiligt, sagte ein Unternehmenssprecher. Wegen der unsicheren Entwicklung an den Kapitalmärkten sei die DEWB sehr vorsichtig bei der Skizzierung möglicher Transaktionen. Es befänden sich aber Geschäfte in der Vorbereitung, sagte der Sprecher, ohne Details zu nennen. 2002 sei die größte Transaktion der DEWB die Platzierung der Anteile an der Carl Zeiss zum Ende des vierten Quartals gewesen.

Einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gab die Beteiligungsgesellschaft nicht ab.

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