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24.01.2003

16:40 Uhr

vwd FRANKFURT. Die jüngste Aufwärtsbewegung des Euro zum US-Dollar begründet ein Frankfurter Händler mit der verstärkten Sorge vor einem drohenden Krieg im Irak. Gegen 16.25 Uhr MEZ steigt der Euro auf 1,0805 $. Kurz zuvor markierte er bei 1,0816 $ ein neues 39-Monats-Hoch. Der bevorstehende Bericht der UN-Waffeninspektoren am Montag lasse Anleger immer mehr aus dem US-Dollar in den Euro und andere Währungen wie den Schweizer Franken wechseln. Dieser steigt ebenfalls auf ein neues Hoch von 1,3563 $. Insbesondere die uneinheitliche Haltung der USA und Großbritanniens einerseits sowie Deutschlands und Frankreichs andererseits bereite dem Markt Sorgen, heißt es im Handel.

"Die US-Dollar-Verkäufe ziehen sich aktuell durch den gesamten Markt, kaum ein Teilnehmer hält noch dagegen", berichtet der Händler. Zwischen 1,0790 und 1,0810 $ hätten zahlreiche Stop-Buy-Marken gelegen, die die Dynamik verstärkt hätten. Der Teilnehmer rechnet aber nicht damit, dass die Bewegung des Euro über 1,0850 $ hinaus geht. "Vor 1,0850 $ sehen wir große Brief-Seiten, die den Euro erst einmal bremsen dürften." Jenseits dieser Marke seien vorerst keine technischen Widerstände auszumachen. Unterstützt werde die Gemeinschaftswährung bei 1,0735 und 1,0655 $.

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