Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.05.2003

17:10 Uhr

44 Tote geborgen

Bus stürzt in Südafrika in Stausee

Auf dem Weg zu einer Maikundgebung ist am Donnerstag in Südafrika ein voll besetzter Omnibus in einen Stausee gestürzt. Taucher bargen 44 Tote. Die Polizei ging von bis zu 80 Todesopfern aus.

Reuters BETHLEHEM. "Es waren zwischen 80 und 90 Menschen in dem Bus" , sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Zehn Menschen seien gerettet worden. Ein Gewerkschaftssprecher sagte, die angenommene Zahl von 90 Fahrgästen könne zu hoch sein.

"Wir sehen im Moment keine Chance, noch weitere Überlebende zu finden", sagte ein Polizeisprecher dem südafrikanischen Sender SABC. Die Suche nach den Opfern halte an. Der Bus wurde von Rettungshelfern aus dem See gezogen und die Taucher setzten ihre Suche fort.

Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Bethlehem in der Provinz Free State im Osten des Landes. Der Ort liegt rund 240 Kilometer südlich von Johannesburg. Der Bus sollte die Mitarbeiter einer Diamantengrube der Gewerkschaft zufolge zu einer Maikundgebung in Qwa Qwa bringen. Der Fahrer habe sich verfahren und sei auf eine Schotterstraße geraten, die zu dem Stausee-Damm geführt habe, zitierte die Nachrichtenagentur SAPA einen Polizeisprecher.

Die südafrikanischen Straßen gehören zu den gefährlichsten auf der ganzen Welt. Viele fahren zu schnell, Busse sind häufig überfüllt und der Straßenuntergrund ist weitherum nur unzureichend befestigt. Das Verkehrsministerium hat deshalb eine Kampagne unter dem Motto "Arrive Alive" (so viel wie: komm lebend an) ins Leben gerufen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×