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21.01.2003

17:50 Uhr

Abnahme von Airbus-Fliegern verschoben

Northwest verdoppelt den Verlust

Der Verlust der Northwest Airlines Corporation hat sich im vergangenen Jahr und im vierten Quartal 2002 wegen hoher Sonderkosten mehr als verdoppelt. Die Mutter der viertgrößten US- Fluggesellschaft Northwest Airlines teilte am Dienstag zudem mit, dass sie gegen Ende 2002 die Abnahme von 13 neuen Airbus-Flugzeugen im Schnitt jeweils um mehr als zwei Jahre verschoben hat. Die Maschinen sollten ursprünglich von 2003 bis 2005 ausgeliefert werden.

HB/dpa ST. PAUL. Northwest-Chef Richard Anderson hob Unsicherheitsfaktoren wie die Irak-Krise, weitere Treibstoffpreiserhöhungen und die schwache globale Konjunktur hervor. Deshalb sei es schwer vorherzusagen, wann die Gesellschaft wieder einen Quartalsgewinn verbuchen werde. Northwest leidet wie auch die anderen amerikanischen Fluggesellschaften unter den Nachwehen der Terrorattacken vom 11. September.

Der Jahresverlust betrug 798 (Vorjahr: 423) Millionen Dollar. Der Jahresumsatz fiel um 4,2 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal verbuchte Northwest einen Verlust von 488 (460) Millionen Dollar. Das Ergebnis schloss Sonderbelastungen von 464 Millionen Dollar für die beschleunigte Ausmusterung von Boeing-747 - 200 und DC10-Maschinen, die Schließung mehrerer Betriebe und bestimmte Abschreibungen ein.

Der Umsatz stieg im vierten Quartal 2002 gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 17,8 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Northwest hat unter Ausklammerung von Sonderfaktoren 2,08 (3,02) Dollar je Aktie Quartalsverlust verbucht, während die Wall Street mit roten Zahlen von 2,14 Dollar je Aktie gerechnet hatte.

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