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31.07.2000

18:55 Uhr

vwd WASHINGTON. Der Vertrag zur Übernahme der US-Mobilfunkgesellschaft VoiceStream Wireless Corp , Bellevue, durch die Deutsche Telekom AG , Bonn, ist mit einer Ausstiegsstrafe von einer Mrd $ in bar für das US-Unternehmen belegt. Wie aus einem am Freitag bei der US-Börsenaufsicht hinterlegten Formular 8-K hervorgeht, muß VoiceStream eine Mrd $ für den Fall zahlen, dass sie ein weiteres Angebot einer dritten Partei annimmt, bevor die Aktionäre von VoiceStream über die Verschmelzung mit der Deutschen Telekom entschieden haben, oder dass sie dies innerhalb von sechs Monaten nach einem Scheitern der geplanten Fusion tut.

VoiceStream kann den Angaben zufolge aus der Fusion aussteigen, wenn sie nicht bis zum 30. September 2001 abgeschlossen ist. Ein Ausstieg der Deutsche Telekom sei möglich, wenn die Transaktion nicht bis zum 31. Dezember 2001 abgeschlossen ist. Vor April kommenden Jahres rechnen Branchenkenner nicht mit einem Abschluss des Geschäfts. Aus dem Formular 8-K geht weiter hervor, dass die Vereinbarung den kartellrechtlichen Bedingungen des Hart-Scott-Rodino Act entsprechen muß.

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