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14.01.2003

17:29 Uhr

Abschluss erreicht

Einigung bei Tarifverhandlungen für Zeitschriftenredakteure

Die Redakteure erhalten monatlich 2,3 Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung.

dpa FRANKFURT/MAIN. Für die 10 000 Redakteure bei Zeitschriften gibt es einen neuen Tarifvertrag. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich am Dienstag in Frankfurt in der dritten Runde auf zweistufige Erhöhungen bis Mai 2004, teilte ein Sprecher des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) mit.

Von Januar 2003 bis Dezember 2003 gibt es monatlich 2,3 % mehr Gehalt. Von Januar 2004 bis Mai 2004 werden die Gehälter noch einmal um 1,0 % angehoben. Für März 2003 gibt es eine Einmalzahlung von 75 ?, für März 2004 einmalig 50 ?. Laut DJV entspricht das Ergebnis im Volumen dem Inflationsausgleich.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hatte sein Angebot von zunächst 2,3 % mehr Gehalt für zwölf Monate und eine Einmalzahlung von 75 ? in der dritten Runde nachgebessert. Der DJV hatte 5,5 % mehr Gehalt gefordert, die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verlangte mindestens 3,4 % mehr Geld. Der Tarifvertrag war im Juli 2002 ausgelaufen.

Der DJV zeigte sich mit dem Abschluss nicht zufrieden. "Mehr war aber nicht rauszuholen", sagte DJV-Sprecher Hendrik Zörner. Positiv sei jedoch, dass mit dem VDZ eine Einigung möglich gewesen sei, während die Tarifverhandlungen mit den Zeitungsverlegern über neue Tarife für die Tageszeitungsredakteure bislang erfolglos seien.

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