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29.06.2000

12:44 Uhr

dpa FRANKFURT/MAIN. Sieben von acht Standorten der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG - (CCE AG) in Hessen und Rheinland-Pfalz werden mindestens bis zum Ende des Jahres 2002 bestehen bleiben. Darauf einigten sich die CCE AG und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG) in einem neuen Tarifvertrag am Mittwoch in Frankfurt. Nach Darstellung der Gewerkschaft bleibt nur eine der beiden Filialen in Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) von der Schließung bedroht. Der andere Freigerichter Coca-Cola-Abfüller darf nur in einem Umkreis von 50 Kilometern verlegt, jedoch nicht ganz aufgegeben werden, teilte NGG-Sprecher Burkhard Siebert mit.

Wie viele der insgesamt 900 Beschäftigten in Hessen und Rheinland- Pfalz trotz der Standortgarantie um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, stehe noch nicht fest. "Von den bundesweit 11 000 Arbeitsplätzen will Coca-Cola 1 400 Stellen streichen. Genaue Pläne gibt es aber noch nicht", sagte Siebert. Sollte es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen, sichere der nun ausgehandelte Tarifvertrag aber umfassende sozialverträgliche Lösungen, wie Altersteilzeit und Angebote zur Weiterqualifizierung.

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