Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.02.2002

16:29 Uhr

"Absoluter Quatsch"

Thomas Cook dementiert Pläne für Börsengang

Europas zweitgrößter Touristikkonzern Thomas Cook hat Medienberichte über einen bereits für 2002 möglichen Börsengang zurückgewiesen. "Das ist absoluter Quatsch", sagte ein Cook-Sprecher am Montag.

Reuters OBERURSEL. Britische Zeitungen hatten am Wochenende und am Montag unter Berufung auf Analystenkreise berichtet, Thomas Cook beschleunige Vorbereitungen für einen Börsengang im Volumen von 2 Mrd. £. Der Gang an die Börsen in London und Frankfurt sei im vierten Quartal 2002 möglich. Die Deutsche Bank werde voraussichtlich schon in Kürze als Konsortialbank benannt.

Thomas Cook verwies auf die bisherigen Positionen seiner beiden Gesellschafter Lufthansa und Karstadt, die jeweils 50 % der Anteile halten. Diese hatten zuletzt erklärt, ein Börsengang stehe vorerst nicht zur Debatte. Daran habe sich auch nichts geändert. Bislang ist in Deutschland einzig der weltweit umsatzstärkste Touristikkonzern Preussag börsennotiert.

Cook-Chef Stefan Pichler hatte Anfang 2000 bei seinem Wechsel von der Lufthansa an die Spitze der damaligen C&N Touristik AG erklärt, seine Aufgabe sei, den Konzern mittelfristig börsenfähig zu machen. Seither gab es wiederholt Spekulationen über Umfang und Termin eines Börsengangs. Allerdings hatte auch Pichler in den vergangenen Monaten mehrfach betont, der Gang an die Börse sei derzeit kein Thema.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×