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03.01.2003

15:26 Uhr

Abstand ist mittelfristig zu groß

Adidas kann Nike nicht einholen

Adidas-Chef Herbert Hainer erwartet für dieses Jahr ein Umsatzplus von fünf Prozent. "Auch im Ergebnis werden wir noch stärker wachsen als 2002", bekräftigt der Chef des Sportartikelherstelles aus Herzogenaurach im am Montag erscheinenden Handelsblatt-Gespräch.

mwb/dih HERZOGENAURACH. Die Steigerung beim Ergebnis soll unter anderem durch verkürzte Entwicklungszeiten bei neuen Schuhmodellen erreicht werden. "Wir sind dabei die Zeit von der Entwicklung bis zum Produkt im Regal von 18 Monate auf 9 zu halbieren", sagt Hainer.

Zumindest mittelfristig verabschiedet sich Hainer von dem Ziel, den Weltmarktführer im Sportartikelgeschäft Nike einzuholen. Der Abstand sei zu groß, als dass er durch organisches Wachstum geschlossen werden könnte, meint der Adidas-Chef. Auch kleinere Akqisitionen reichten nicht aus, um den Milliardenabstand, der Adidas und Nike beim Unternehmenswert trennt, zu überbrücken. "Wir müssten eine große Akqisition machen", meint Hainer. "Die sehe ich aber nicht."

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