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07.02.2002

19:00 Uhr

va BERLIN. Im Bankenkonsortium, dass die Mehrheit an der Herlitz AG hält, herrscht Uneinigkeit, ob man fällige Kredite des Büroartikelherstellers verlängert. Unternehmenskreise bestätigten Berichte, nach denen die Banken darüber streiten, ob die angeschlagene Firma weiter unterstützt werden soll. Seit knapp einem Jahr verfügen Banken über 70 % der Anteile an Herlitz, die im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 500 Mill. Euro rund 51 Mill. Euro Verlust machte.

Herlitz kritisierte die Diskussion der Banker. Diese würde den Sanierungsprozess erschweren und "fahrlässig" Arbeitsplätze aufs Spiel setzten. Dabei erreiche Herlitz die Ziele, die man vereinbart habe. Das Unternehmen liege in Bezug auf seine Liquidität nach eigenen Angaben "imPlan". Noch im Dezember hätten die Banken festgestellt, dass die Verlängerung des Engagements bei Herlitz "konstruktiv" sei. Bei ihrer nächsten Sitzung Ende Februar wollen sie über diese Frage entscheiden.

Die Mehrheit der Kreditinstitute, unter ihnen der Konsortialführer Deutsche Bank AG, hielten zu Herlitz, hieß es. Als Gegner wird die HypoVereinsbank genannt, die auch für die Indiskretion verantwortlich gemacht wird. Das Konsortium drängt dem Vernehmen nach darauf, die defizitäre Immobilie Falkensee zu veräußern. Zudem sei eine Fusion mit der Pelikan Holding erwünscht.

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