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08.01.2002

12:33 Uhr

Akquisition

Viacom an Übernahme von Discovery interessiert

Die Viacom Inc, New York, will sich notfalls auch "strecken", um die spanischsprachige Univision Communications oder den Sender "Discovery" zu übernehmen.

vwd SCOTTSDALE. Sumner Redstone, Chairman und CEO des US-Medienhauses, sagte, diese Übernahmen seien bedeutender für Viacom als diejenigen des vergangenen Jahres, bei denen Viacom nicht zum Zuge gekommen war. Redstone bezeichnete die Übernahme des spanischsprachigen Senders Telemundo durch den General-Electric-Konzern und des Senders Fox Family durch Disney als überteuert. Bei beiden Akquisitionen hatte sich Viacom 2001 zwar engagiert, hatte den Zuschlag letztlich aber nicht bekommen.

Die von Viacom nun anvisierte Univision kontrolliert den Angaben zufolge 80 prozent des US-Marktes für spanisch-sprachiges Fernsehen. Telemundos Marktanteil wird dagegen nur auf 15 % geschätzt. Neben dem Sender "Discovery" sei Viacom auch an der Übernahme anderer Sparten der Liberty Media Group interessiert, sagte Redstone weiter. Liberty-Media-Chairman John Malone habe ihm zugesagt, dass Viacom als Interessent an erster Stelle stehe.

Im Gegensatz zur gängigen Meinung verwies Redstone auf gute Werbeumsätze 2001, die Viacom und der Entertainment-Industrie zugeflossen seien. Für das laufende Jahr sei er in Bezug auf die Werbeumsätze ebenfalls optimistisch, da 2002 sowohl ein Wahl- als auch ein Olympisches Jahr sei. Für ihre Video-Sparte prüfe Viacom nach neuen Umsatzmöglichkeiten, einschließlich weiterer Partnerschaften oder der Abspaltung, fügte Redstone hinzu.



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