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29.01.2003

13:15 Uhr

"Akquisition würde keinen Sinn machen"

Santander-Gewinn deutlich geschrumpft

Die spanische Großbank Santander Central Hispano hat 2002 einen Gewinnrückgang von fast 10 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

HB/dpa/vwd MADRID. Das Geldinstitut führte den Rückgang um 9,8 Prozent in seiner am Mittwoch in Madrid veröffentlichten Jahresbilanz auf das abgeschwächte Wirtschaftswachstum und die Abwertung von Währungen in Lateinamerika zurück.

Die Gewinneinbußen hielten sich im Rahmen der Zielsetzungen, die das Unternehmen im Juni vorigen Jahres aufgestellt habe. Das negative wirtschaftliche Umfeld habe bei den Banken in der Euro-Zone allgemein zu einem Rückgang der Gewinne geführt.

Die Bank ist nach den Worten ihres Chairman Emilio Botin nicht auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten. Die Bank habe genügend Potenzial, um aus eigener Kraft und ohne Zukäufe zu wachsen. Europa betreffend sagte Botin bei der Vorlage der Bilanz, eine Akquisition würde "mit Blick auf den Shareholder Value keinen Sinn machen". In den USA habe man bereits "den besten Partner", hieß es unter Hinweis auf die jüngste Vereinbarung mit der Bank of America.

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