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28.03.2003

18:55 Uhr

Aktie des Getränkekonzerns legt zu

Brau und Brunnen dementiert Anteilsverkauf der HVB

Der Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunnen hat Spekulationen widersprochen, wonach die Hypovereinsbank (HVB) ihre Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft verkaufen wolle.

Reuters DüSSELDORF. "Die HVB hat uns bisher immer zugesagt, zu uns zu stehen. Sollte sich das ändern, gehen wir davon aus, als Erste davon zu erfahren", sagte Unternehmenssprecherin Birgit Czernotzky am Freitag. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach die Hypovereinsbank ihre 55-prozentige Beteiligung an der Firma angeblich an den belgischen Brauerei-Riesen Interbrew und an den Brauer Scottish & Newcastle verkaufen wolle.

Ein Sprecher der HVB wollte sich zu den Berichten über die angeblichen Verhandlungen nicht äußern. Er wiederholte aber frühere Äußerungen der Bank, dass Brau und Brunnen nicht zu den strategischen Beteligungen der Bank gehöre, weshalb ein Verkauf über kurz oder lang nicht ausgeschlossen sei. Am Donnerstag hatte die HVB auf ihrer Bilanzpressekonferenz angekündigt, einen Teil ihrer österreichischen Tochter Bank Austria zu verkaufen.

Die belgische ING-Bank hatte am Nachmittag auf Grund der Gerüchte um Brau und Brunnen ihre Einstufung von Interbrew auf "Hold" von zuvor "Buy" herabgestuft. Eine mögliche Beteiligung von Interbrew an Brau und Brunnen sei aus Sicht der Investoren aber unerwünscht, da der belgische Brauer besser durch organisches Wachstum zulegen solle, statt durch Zukäufe, begründeten die Analysten von ING. Die Aktie von Brau und Brunnen legte bis zum Abend um knapp fünf Prozent zu auf 62 ?.

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