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01.02.2001

11:48 Uhr

Aktie im Fokus:

CyberWorks profitiert von iLink.net-Börsenplänen

Die ehemalige asiatische Lieblingsaktie für risikofreudige Anleger, Pacific Century Cyberworks, macht wieder von sich reden. Die Internet-Holding will eine Tochtergesellschaft an die Börse bringen.

dpa-afx HONGKONG. Der Aktienkurs der Hongkonger Telefongesellschaft und Internetholding Pacific Century CyberWorks hat am Donnerstag von kursgünstigen Anschaffungen und Börsengangplänen der Tochter-Firma iLink.net profitiert. Die Ankündigung des Hutchison Whampoa-Vorstandschefs, keine Anteile an CyberWorks kaufen zu wollen, habe den Kurs nicht beeinträchtigt.

Die CyberWorks-Aktie gewann bis 16.09 Uhr Ortszeit 0,150 HKD auf 4,675 HKD, während der Hangseng-Index 61,64 auf 16.163,99 Punkte.

Der Tageszeitung "The Oriental Daily" zufolge hat am Mittwoch iLink.net die Zulassung für den Gang an die Hongkonger Wachstumsbörse GEM erhalten. Der Handel solle Mitte Februar starten. CyberWorks hält 41% an dem Unternehmen. Nach Einschätzung von Josephine Hui, Direktorin bei Celestial Asia Securities, haben Anleger diese Emission als Vorwand genommen um bei den CyberWorks-Aktien einzusteigen. Der Börsengang soll ein Volumen zwischen 150 und 200 Mill. HKD haben. Laut Hui eine relativ kleine Emission.

Li Ka-shing, Vorstandschef von Hutchison Whampoa und Vater des CyberWorks-Vorstandsvorsitzenden Richard Li, hatte am Mittwoch erklärt, seine Firma werde keine CyberWorks-Anteile von der britischen Telefongesellschaft Cable & Wireless übernehmen. Die Briten hatten die CyberWorks-Anteile im Tausch gegen Anteile an der Hongkonger Telefongesellschaft Cable & Wireless HKT erhalten. CyberWorks hat die Hongkonger Telefongesellschaft vollständig übernommen. Li-Ka-shing führt potenzielle Interessenkonflikte für seine Entscheidung an. Darauf angesprochen, ob er persönlich Anteile kaufe, sagte LI, er brauche dies niemanden zu sagen, da dieses Thema zu sensibel sei.

Nach Einschätzung von Josephine Hui bei Celestial Asia werde am Markt immer noch mit Unterstützung von Richard Li durch seinen Vater gerechnet. Li Ka-Shing sei in der Medienöffentlichkeit mit seinem Sohn Essen gegangen. Hui hält es für möglich, dass Li-Ka Shing bereits Anteile an CyberWorks hält./cs/av/ep/

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