Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.02.2001

12:19 Uhr

Aktie im Fokus

E.ON nach angeblichem Iberdrola-Übernahmeangebot im Sinkflug

Laut einem Bericht der "Börsen-Zeitung" hat der deutsche Versorger seinem spanischen Konkurrenten Iberdrola ein Übernahmeangebot gemacht.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem Bericht über ein angebliches Übernahme-Angebot an den spanischen Konkurrenten Iberdrola hat die E.ON-Aktie deutlich verloren. Mit einem Minus von 4,18 % auf 55,72 Euro war das Papier am Donnerstag bis 11.20 Uhr schwächster Dax-Wert. Der deutsche Aktienindex kletterte bis dahin um 0,70 % auf 6625,15 Zähler.

Laut einem Bericht der "Börsen-Zeitung" hat der deutsche Versorger seinem spanischen Konkurrenten Iberdrola ein Übernahmeangebot gemacht. Wie das Blatt unter Berufung auf Branchenkreise in seiner Donnerstagsausgabe schreibt, will E.ON nicht mehr als 18 Euro je Iberdrola-Aktie zahlen. Marktteilnehmer reagierten hierauf ablehnend. Als Grund nannte eine Händlerin hohe Kosten, die auf E.ON im Falle einer Übernahme zukommen würden. Sie erinnerte zudem an die anderen Übernahmeprojekte des Unternehmens. Sollte E.ON wirklich an Iberdrola interessiert sein, müsste das deutsche Unternehmen wahrscheinlich seine Gespräche mit der britischen PowerGen über eine mögliche Übernahme aufgeben.

Auch Michael Broeker von BNP glaubt nicht, dass E.ON auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Neben den Gesprächen mit PowerGen hat E.ON auch dem schwedischen Versorger Sydkraft AB ein Übernahmeangebot gemacht. Allerdings sei ein Engagement auf dem attraktiven spanischen Energiemarkt mittel- bis langfristig nicht auszuschließen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×