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11.01.2001

14:17 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Metro sind am Donnerstag leicht ins Minus gerutscht. Zuvor hatte das Unternehmen eine leichte Straffung seiner Aktionärsstruktur mitgeteilt. Gegen 13.45 Uhr notierte der Titel bei 50,40 Euro - einem Kursabschlag von 0,69 %. Der Dax stand zugleich 0,97 % im Plus bei 6 382,51 Zählern.

Die Straffung der Aktionärsstruktur werde sich voraussichtlich nicht auf den Aktienkurs auswirken, sagte Matthias Gmeinweser, Analyst bei der Bayerischen Landesbank. Es gebe keinen neuen Raum für Übernahmefantasien zum Beispiel durch die amerikanische Wal-Mart-Gruppe.

Einheitliche Wahrnehmung der Rechte auch künftig sicher

Der bisher von der Metro Holding AG im schweizerischen Baar gehaltene Stimmrechtsanteil von 16,17 % sei nunmehr zu gleichen Teilen dem Unternehmensgründer Otto Beisheim sowie den Familien Haniel und Schmidt-Ruthenbeck zugeordnet worden, teilte Metro am Donnerstag in Düsseldorf mit. Damit halten die drei Gesellschafter laut Metro weiterhin direkt oder indirekt 56,51 % des stimmberechtigten Kapitals. Die einheitliche Wahrnehmung der Rechte aus der Mehrheitsbeteiligung an dem Konzern über die Metro Vermögensverwaltung GmBh & Co. KG (VVKG) sei auch künftig sichergestellt.

Außerdem hatten die drei Gesellschafter sich zuvor bereits vertraglich verpflichtet, ihren Anteil an der Metro in den kommenden fünf Jahren nicht zu veräußern.

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