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19.07.2000

08:42 Uhr

dpa-AFX FRANKFURT. Der deutsche Aktienmarkt könnte am Mittwochmorgen etwas schwächer in den Handel gehen. Der Dax hat am Dienstag schwächer geschlossen. Das Standardwertebarometer notierte bei 7.406,91 Zählern und damit um 0,32 um Prozent leichter. Der Nebenwerteindex M-Dax gewann um 0,66 % und schloss bei 4.633,99 Zählern. Am Neuen Markt verlor der Nemax 50 (Performance-Index) 1,1 % auf 6.356,05 Punkte. Die Verbraucherpreise in den USA hätten für die allgemein eingetrübte Stimmung am Börsenplatz gesorgt, hieß es von Händlern.

Die Vorgaben des gestrigen Handelstages aus New York sind schwach: Obwohl der Dow Jones zum Ende die Verluste begrenzen konnte, beendete das Blue Chip-Barometer die Sitzung mit einem Minus von knapp 62 Stellen auf 10.739,92 Zählern. Der Nasdaq Composite verlor dagegen kräftiger und musste einen Abschlag von fast 98 Punkten auf 4.176,94 Zähler hinnehmen. Der breitete S&P-500 Index ermäßigte sich auf 1.493,74/-16,75 Punkte.

Der amerikanische Aktienmarkt hat angesichts robuster Konjunkturdaten - die Verbraucherpreise sind leicht über den Erwartungen gestiegen - einen überraschenden Rückschlag hinnehmen müssen. Marktteilnehmer werteten diese Daten offenbar als Indiz dafür, dass noch nicht mit sinkenden Inflationsgefahren zu rechnen sei. Dies könnte zudem die US Notenbank Fed auf ihrer im August anstehenden Sitzung dazu verleiten, entgegen der Erwartung vieler Börsianer die geldpolitischen Zügel erneut anzuziehen, hieß es.

Neuen Schwung für die Technologiewerte könnten allerdings die Quartalszahlen der Computerfirmen Intel , Microsoft und Apple bringen. Alle drei hatten etwas höhere Gewinne vermeldet als erwartet. Abzuwarten bleibt zudem, wie die Anleger auf die am Mittwochnachmittag erwarteten Zahlen der amerikanischen Handelsbilanz reagieren werden.

Gespannt können Aktionäre der Münchener Rück in den heutigen Handelstag gehen, denn heute Vormittag findet die Hauptversammlung des Rückversicherers statt. Eine der wesentlichen Fragen dürfte dort sein, wie der Konzern seinen Streubesitz erhöhen will, um seinen Platz im Euro Stoxx 50 der wichtigsten europäischen Konzerne zu behalten.

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