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07.06.2000

17:04 Uhr

Aktiensplitt 1:5

Senator Film will ins Musik-Geschäft einsteigen

Die Senator Film AG will ein eigenes Musik-Label aufbauen und dafür eine Firma aus der Branche kaufen. Demnächst werde man das Projekt mit einem "international starken Partner" anschieben, sagte Senator-Chef Hanno Huth am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin.

Reuters BERLIN. Es werde mit Firmen aus Amerika und Deutschland verhandelt. Der Kauf soll laut Huth mit eigenen Aktien bezahlt werden. Für diese Investition seien 20 Mill. DM reserviert. Die Hauptversammlung beschloss zudem, das Aktienkapital im Verhältnis eins zu fünf zu splitten.

Huth sagte weiter, das Musik-Label werde aufgebaut, um die Wertschöpfungskette bei Senator Film zu vertiefen. Das Label solle sich nicht allein um die Vermarktung von Film-Musik kümmern. Vielmehr sollten auch Künstler direkt an Senator gebunden werden, um in diesem Bereich selbst tätig zu werden.

Zudem will das Unternehmen Huth zufolge stärker ins Internet-Geschäft einsteigen. Hier wolle man nicht selbst Unterhaltungs-Portale betreiben, sondern für diese auch Inhalte liefern. Die Bereiche Musik und Internet soll Borris Brandt als neues Vorstandsmitglied vorantreiben. Die Hauptversammlung beschloss zudem, die Senator Film AG zur Senator Entertainment AG umzubenennen.

Nach Worten Huths strebt das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren eine Umsatzrendite von zehn Prozent an. Zur Zeit liege sie bei 8,7 %. Nach dem Einstieg beim Kinobetreiber CinemaxX strebt das Unternehmen nach eigenen Angaben bis 2001 einen Umsatz von einer 386 Mill. DM an. Wegen der Expansionspläne werde aber voraussichtlich bis dahin keine Dividende gezahlt, fügte Huth hinzu.

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