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12.07.2000

10:56 Uhr

Reuters MÜNCHEN. Allianz-Vorstandschef Henning Schulte-Noelle hat den Einfluss des Versicherungskonzerns bei einer möglichen Fusion von Commerzbank AG und Dresdner Bank AG heruntergespielt. Die Allianz werde zwar als Großaktionär der Dresdner Bank über den Verlauf der Gespräche zwischen den beiden Banken informiert, sei aber an gemeinsamen Verhandlungen bisher nicht beteiligt, sagte Schulte-Noelle am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. Der Wille zur Fusion müsse vom Management der beiden Partner kommen. Der Konzern werde sich erst dann eine Meinung dazu bilden, wenn alle denkbaren Optionen auf dem Tisch lägen und die Allianz geprüft habe, ob und wie sie realisierbar seien und tatsächlich Wert schüfen, sagte Schulte- Noelle.

Ob es zu einer Lösung kommen werde, bleibe abzuwarten. Wie die gescheiterte Fusion von Deutscher und Dresdner Bank gezeigt habe, könnten mögliche Probleme nicht gründlich genug überprüft werden. Das sei aber nicht Aufgabe der Allianz. Für den Versicherungskonzern komme es dabei auf eine Erweiterung seines bestehenden Vertriebsnetzes an. Allianz-Kunden sollten künftig Versicherungs- und Geldanlageprodukte auf möglichst vielen verschiedenen Zugangswegen kaufen können. "Dazu suchen wir verlässliche und ausbaufähige Partnerschaftsmodelle", sagte der Allianz-Chef.

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