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09.01.2001

19:47 Uhr

bef DÜSSELDORF. Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim und das Biotechnikunternehmen GPC Biotech haben eine Forschungsallianz im Gesamtwert von 30 Mill. DM zur Entwicklung von Medikamenten gegen eine spezielle Viruserkrankung geschlossen. GPC stellt Boehringer für diese Summe Technologien zur Verfügung und soll zudem die Forschung und Entwicklung unterstützen, indem das Unternehmen Angriffspunkte für Wirkstoffe gegen die Viruserkrankung findet.

Der Boehringer-Konzern will über seine kanadische Tochtergesellschaft mit der Allianz die Entwicklung von Arzneimitteln gegen den so genannten HPV-Virus vorantreiben, der für die Entstehung von Gebärmutterkrebs mitverantwortlich ist. Für die Bekämpfung dieses Erregers gebe es bislang kein Mittel, sagte eine Boehringer-Sprecherin. Der Pharmakonzern setzt auf die Technik von GPC, mit der die Wirkung der menschlichen Gene und Proteine erforscht werden soll.

Die am Neuen Markt notierte Akte der Martinsrieder GPC Biotech AG stieg nach Bekanntgabe der Pläne bis zum späten Nachmittag in freundlichem Marktumfeld um 9 % auf 21,20 Euro. GPC-Vorstandschef Bernd Seizinger kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, GPC werde seine Strategie der Pharma-Allianzen auf beiden Seiten des Atlantiks ausdehnen. Dazu gebe es bereits Gespräche mit potenziellen Partnern. Seine ersten eigenen Produkte erwarte GPC 2006 an den Markt zu bringen.

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