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05.01.2001

11:16 Uhr

Allianz verhinderte Übernahme

Dresdner Bank wollte Commerzbank-Paket der Cobra übernehmen

Nach Recherchen des "Platow Brief" sollten die im vergangenen Jahr gescheiterten Fusionsverhandlungen unter neuen Vorzeichen noch einmal aufgerollt werden. Commerzbank nach neuen Übernahmespekulationen im Plus

dpa-afx. FRANKFURT. Nach Recherchen des "Platow Brief" hat es in der Dresdner Bank AG Überlegungen gegeben, das Commerzbank-Paket der Beteiligungsgesellschaft Cobra zu kaufen. Mit diesem Faustpfand sollten die im vergangenen Jahr gescheiterten Fusionsverhandlungen zwischen den beiden Instituten unter neuen Vorzeichen noch einmal aufgerollt werden, meldet der "Platow Brief".

Bis heute trauere Dresdner Bank-Chef Bernd Fahrholz der geplatzten Fusion mit der Commerzbank nach. Als Urheber des Übernahme-Plans gelte der Investmentbanking-Vorstand, Leonard Fischer. Verhindert worden sei die Übernahme jedoch durch den Dresdner Bank-Großaktionär Allianz. Feindliche Übernahmen seien nicht der Stil von Versicherungschef Henning Schulte-Noelle. Durch das Veto des Managers sei der Erwerb des Cobra-Paktes erst einmal vom Tisch, so der Platow-Brief.

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