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25.03.2003

16:32 Uhr

Als Folge des Irak-Krieges

US-Verbrauchervertrauen fällt im vierten Monat in Folge

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes hat sich angesichts des von den USA angeführten Krieges gegen Irak im März 2003 im vierten Monat in Folge abgeschwächt.

Reuters NEW YORK. Der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index fiel auf 62,5 Punkte von revidiert 64,8 Punkten im Februar, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 62,4 Punkte vorausgesagt.

Der Erwartungsindex, der die Haltung der Verbraucher für die nächsten sechs Monate widerspiegelt, fiel im März auf 62,5 von revidiert 65,7 Punkten. Der Verbrauchervertrauensindex gilt als Indikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

"Während ein schnelles und erfolgreiches Ende des Konfliktes im Nahen Osten sicherlich einige der Unsicherheiten für die Verbraucher beseitigen und damit deren Vertrauen stärken würde, werden die wirtschaftlichen Fundamentaldaten bestimmen, ob eine Erholung dann dauerhaft ist", sagte Lynn Franco, von der Abteilung Verbraucherforschung des Conference Board in einer Stellungnahme zu den Daten.

Das Ende des Golfkrieges 1991 habe dem Verbrauchervertrauen zwar einen kräftigen Aufschwung beschert, doch habe der damals schwache Arbeitsmarkt diesen Effekt rasch wieder zunichte gemacht. Wenn sich die Geschichte wiederholen sollte, werde das gegenwärtige Arbeitsmarktszenario wenig dazu beitragen, einen dauerhaften Aufschwung des Verbrauchervertrauens zu stützen, fügte sie hinzu.

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