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17.01.2001

19:00 Uhr

FRANKFURT/M. Die größte Schweizer Privatbank Pictet forciert ihr Deutschland-Geschäft. Seit kurzem wird der Investmentfondsvertrieb für deutsche Kunden nicht mehr vom Züricher Büro aus, sondern über die neue Pictet Funds GmbH, Frankfurt/M., gesteuert. Darüber hinaus will Pictet in das Private Banking mit wohlhabenden Privatkunden einsteigen. Diese zentralen Aussagen machten Pictet-Vertreter anlässlich eines Pressegespräches in Frankfurt.

"Wir wollen bereits in diesem Jahr das für deutsche Privatkunden verwaltete Fondsvolumen auf 1 Mrd. verdoppeln und bis zum Jahr 2003 auf 3 Mrd. steigern", erklärte Arnold Dohmen, zusammen mit Barthold Saveur Geschäftsführer der kürzlich gegründeten Vertriebsgesellschaft. Auf Spezialfonds entfielen derzeit 1 Mrd. 26 Investmentfonds Luxemburger Rechts würden hier zu Lande angeboten. Weitere Aktienprodukte für bestimmte Branchen und spezielle Rentenprodukte erweitern laut Dohmen in Kürze die Palette.

Einer der Gründe für den verstärkten Deutschland-Auftritt sei "der Mega-Trend Altersvorsorge". Wenn der gesetzliche Rahmen mit den Förderkriterien stehe, wolle man geeignete Produkte anbieten. Die Zahl der Mitarbeiter soll von jetzt 13 bis zum Jahresende auf 30 steigen.

Dohmen will die Vertriebsaktiväten im Kontakt mit Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern intensivieren. Renauld de Planta, Teilhaber der Banque Pictet, schloss den Einstieg ins Fonds-Direktgeschäft mit Privatkunden außerhalb der geplanten Private-Banking-Initiative aus.

Pictet verwaltet nach eigenen Angaben Kundengelder in Höhe von fast 100 Mrd. Auf Investmentfonds entfielen etwa 12 Mrd. Darüber hinaus sei das Haus erfolgreich im Bereich Wertpapierverwahrung aktiv.

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