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31.01.2001

15:58 Uhr

Reuters BERLIN. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) ist nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten etwas skeptischer in der Beurteilung der deutschen Konjunkturentwicklung geworden. Die Wachstumsprognose für das laufende Jahr liege zwar, wie bereits im Herbst 2000 geschätzt, weiter bei 2 3/4 %, sagte Eichel am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahreswirtschaftsberichts. Dieser Wert sei aber Ausdruck einer Bandbreite, die konkret zwischen 2,625 und 2,875 % liege. "Im Herbst haben wir eher am oberen Ende, jetzt aber eher am unteren Ende der Bandbreite gelegen", sagte der Minister. Es sei jedoch nicht notwendig, trotz der etwas vorsichtigeren Einschätzung von der angenommenen Bandbreite selbst Abstand zu nehmen.

Als wesentlichen Grund für die erwartete leichte Abschwächung des Wachstums in diesem Jahr nannte Eichel die Aussichten auf eine abgeschwächte weltwirtschaftliche Entwicklung, vor allem in Folge der US-Konjunkturabschwächung. Allerdings erwarte er in den USA keine "harte Landung" der Konjunktur, sagte der Finanzminister.

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