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12.02.2001

17:37 Uhr

dpa-afx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin hat die Aktien der Deutschen Telekom weiter zum "Akkumulieren" empfohlen. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Ralf Hallmann am Montag, dass er die gesamte Telekom-Branche derzeit positiv bewerte. Und der Kurs der T-Aktie werde sich innerhalb der Branche besser als der Durchschnitt entwickeln.

France Télécom hatte in der vergangenen Woche den Emissionspreis für die Mobilfunktochter Orange deutlich gesenkt. Diese Maßnahme hat nach Auffassung von Hallmann keine negativen Konsequenzen für einen künftigen Börsengang von T-Mobile, der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom. Denn trotz der anstehenden Voicestream-Übernahme brauche der Bonner Konzern im Gegensatz zu France Télécom derzeit kein frisches Geld.

France Télécom braucht nach Angaben des Experten bis Ende März mindestens sieben Mrd. Euro. Der französische Konzern müsse seine Schulden beim vorherigen Orange-Besitzer Vodafone begleichen. Hierzu sei der französische Telefonanbieter vertraglich verpflichtet. Dadurch sei Orange nicht in der Lage, den Börsengang wegen eines schwachen Börsenumfeldes zu verschieben.

Bei T-Mobile habe die Telekom noch vor der Übernahme von Voicestream über einen möglichen Börsengang nachgedacht. Dann sei aber klar gewesen: Der US-Mobilfunkanbieter Voicestream müsse erst übernommen und integriert werden. Der T-Mobile-Börsengang werde also frühstens im Herbst erfolgen. Auch dann könne die Telekom den Börsengang bequem nach hinten schieben, wenn das Marktumfeld schwach sei. Für die Telekom gebe es hier keinerlei Zwänge.

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