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13.07.2000

11:43 Uhr

dpa-AFX HAMBURG. Die aktuellen Spekulationen um die Metro-Aktie sind nach Ansicht des Analysten Ulrich Huwald von der Hamburger Conrad Hinrich Donner Bank unbegründet. Eine Übernahme mache strategisch keinen Sinn und passe zudem nicht zur derzeitigen Unternehmenspolitik, nach der Wal-Mart als schärfster Konkurrent gilt. Das erklärte Huwald am Donnerstag.

Er rate den Anlegern weiterhin zum "Verkaufen" der Titel. Metro sei gegenüber den europäischen Konkurrenten derzeit "leicht überbewertet". Abgesehen von kurzfristigen Kurszuschlägen seien keine positiven Effekte für die Minderheitsaktionäre zu erwarten.

"Wenn diese Übernahme allerdings entgegen unserer Erwartungen klappt, dann hat Wal-Mart nicht nur den großen Zeh, sondern den ganzen Fuß im deutschen Markt", sagte der Konsumwerteanalyst. Der Preiskampf unter den Einzelhändlern werde dann im Lebensmittelbereich noch erheblich schärfer werden.

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