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18.01.2001

16:49 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten der GZ-Bank haben die Aktie der Lufthansa als "Outperformer" eingestuft. Nach Meinung der Analysten wird es dem Unternehmen gelingen, die Abhängigkeit vom zyklischen Passage-Geschäft zu verringern, schreibt die Bank in einer am Donnerstag in Frankfurt vorgelegten Studie.

Mit einem "ehrgeizigen Reorganisations-Programm" rüste sich die Lufthansa-Tochter LH Cargo für zusätzliche Geschäfte. Die Analysten erwarten aus dem Geschäft mit anspruchsvollen Logistikdienstleistungen erheblich höhere Margen als im Fluggeschäft.

Durch den Ausbau der weniger zyklischen Geschäfte werde es langfristig gelingen, die Konjunkturanfälligkeit der Lufthansa zu verringern und neue Wachstumspotenziale zu erschließen, schreiben die Analysten.

Die steigenden Ölpreise würden auch die Lufthansa betreffen, allerdings durch die Absicherungsgeschäfte des Unternehmens nur in begrenztem Maße. Diese Absicherungsmaßnahmen ermöglichten es der Lufthansa, unter niedrigeren Treibstoffkosten zu fliegen als ein Großteil der Konkurrenz. Günstig sei zudem im Zusammenhang mit der inzwischen erwarteten harten Landung der US-Wirtschaft, dass die Lufthansa in den USA nicht allzu präsent sei.

Den Gewinn je Aktie für 2000 erwartet die GZ-Bank bei 2,31 Euro. 2001 soll dieser Wert auf 2,54 Euro steigen und 2002 schließlich 2,79 Euro erreichen.

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