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10.07.2000

15:25 Uhr

adx MÜNCHEN. Das Privatbankhaus Merck Finck & Co. belässt die Aktien der Dresdner Bank vorerst auf der Einschätzung "Outperformer". Wie Konrad Becker am Montag in München mitteilte, werde er eine Änderung des Ratings erst nach Beendigung der Fusionsgespräche mit der Commerzbank überdenken. Mit einer Klärung der offenen Fragen rechnet er nicht vor Ende des Monats. Die entscheidendste Frage sei, ob die Dresdner Bank sich mit dem Commerzbank-Großaktionär CoBra einig werde, der angeblich 50 Euro je Anteil erwarte.

Die bekannt gewordenen Pläne über eine Holding, die eigenständige Abteilungen unter ihrem Dach vereine, sei im Kern dasselbe Modell wie bei der gescheiterten Fusion zwischen Deutscher und Dresdner Bank. Offen sei jedoch die Frage nach der strategischen Ausrichtung der einzelnen Bereiche. Es sei unklar, ob das Privatkundengeschäft für vermögende Kunden ausgegliedert werde. Ebenso sei denkbar, dass der Großaktionär Allianz für die Zustimmung zu der Fusion die Möglichkeit beanspruche, eine der beiden Vermögensverwaltungen der Banken zu kaufen. Becker erwartet derzeit für die Jahre 2000 bis 2002 eine Gewinnreihe je Aktie von 1,80 Euro, 2,30 Euro und 2,95 Euro.

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