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11.01.2001

15:22 Uhr

dpa-afx MÜNCHEN. Die Münchner Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktien von Daimler-Chrysler als "Underperformer" bestätigt. Damit gehen die Analysten in ihrer am Donnerstag in München veröffentlichten Kurzstudie von einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung aus.

Die Netto-Liquidität sei von 6 Mrd. Euro Ende des dritten Quartals 2000 auf einen besorgniserregenden Stand von null gesunken, schreiben die Experten. Dies gehe auf Zukäufe wie den zehnprozentigen Anteil an der koreanischen Hyundai zurück, aber auch auf Verluste bei Chrysler.

Umstrukturierung bei Chrysler kann lange dauern

Eine Herabstufung von Daimler-Chryler bei kurzfristigen Schulden durch Ratingagenturen sei jetzt noch wahrscheinlicher. Der Autokonzern müsste in der Folge zum Beispiel mehr Zinsen für von ihm angebotene Anleihen zahlen. Das unerwartet hohe Volumen der jüngst ausgegebenen Anleihen im Wert von 7,1 Mrd. US-$ statt geplanten 4,0 Mrd. US-$ könnte bereits eine Reaktion auf die Liquiditätslage sein, mutmaßten die Experten.

Der neue Chrysler-Chef Zetsche habe darauf hingewiesen, dass die Umstrukturierung bei Chrysler langfristig angelegt sei. Die Finanzexperten sehen sich in ihrer Meinung bestätigt, dass die Strukturprobleme bei Chrysler erheblich sind. Daher rechnen sie auch nicht mit einem schnellen Erfolg.

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