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07.02.2002

11:45 Uhr

Analyst: Trichet wäre Märkten als Duisenberg-Nachfolger Recht

Euro-Kurs klettert kurzfristig

Nach der Rücktritts-Ankündigung von EZB-Präsident Wim Duisenberg hat der Euro am Donnerstag zwischenzeitlich klar zugelegt: An der Londoner Devisenbörse kletterte die Gemeinschaftswährung am Vormittag um fast einen halben US-Cent auf knapp 0,87 Dollar, bevor sie wieder auf 0,8678 Dollar zurückfiel.

afp LONDON. Duisenberg hatte seit seinem Amtsantritt 1998 wegen der eher zögerlichen Geldpolitik der EZB und teilweise als ungeschickt verstandener Äußerungen in der Kritik vieler Experten gestanden.

Analysten spielten die Folgen der Ankündigung auf die Finanzmärkte herunter: "Wir erwarten nicht ernsthaft, dass der Rücktritt eine Auswirkung auf den Euro haben wird", sagte Paul Bednarczyk von der Analystenfirma 4CAST. "Die wirkliche Frage ist, wer Duisenberg nachfolgen wird, und das werden wir nicht vor Ende März wissen."

Mitte März sollen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) in Barcelona zu einem Gipfel zusammenkommen. Falle die Wahl auf Frankreichs Notenbankchef Jean-Claude Trichet, sei der Markt so glücklich, wie er nur sein könne, sagte Bednarczyk. "Ist er es nicht, wird es interessanter.

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