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28.01.2002

08:03 Uhr

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Analysten rechnen bei BMW mit deutlichem Umsatzanstieg

Der Automobilhersteller BMW dürfte nach Einschätzung von Analysten am Montag im Rahmen der Veröffentlichung seines Aktionärsbriefs gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Umsatzzuwachs präsentieren.

vwd MÜNCHEN. Georg Stürzer von der Hypovereinsbank rechnet mit einem Plus von 8,9 % auf 38,51 (Vorjahr: 35,35) Mrd. Euro, die Bankgesellschaft Berlin veranschlagt 38,55 Mrd. Euro. Ergebniszahlen wird BMW erst am 19. März vorlegen. Das Unternehmen hat für das abgelaufene Geschäftsjahr, das von steigenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für neue Modelle geprägt ist, bereits bei Umsatz und Ertrag neue Rekordwerte in Aussicht gestellt.

Hypovereinsbank-Analyst Stürzer prognostiziert beim Jahresüberschuss einen Anstieg auf 1,475 Mrd. Euro, verglichen mit 1,026 Mrd. Euro im Vorjahr. Vor dem Hintergrund des Modellwechsels beim Flaggschiff 7er geht er in den kommenden Quartalen zudem von einer zunehmenden Profitabilität bei der Marke BMW aus. Der Automobilhersteller wird nach Einschätzung der Hypovereinsbank auf Grund der Einführung von neuen Modellen und der Konzentration auf das sogenannte Premiumsegment trotz der flauen Branchenkonjunktur im Geschäftsjahr 2002 bei Umsatz, Ergebnis und Absatz weiter zulegen. Im vergangenen Jahr hat BMW einschließlich Mini 905 653 Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert und damit einen neuen Absatzrekord eingefahren. Nach den Worten des BMW-Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg strebt das Unternehmen 2001 eine Umsatzrendite von "deutlich über sechs Prozent an", verglichen mit 4,7 % im Vorjahr. Auch für das laufende Jahr stellt er nach früheren Angaben ein "weiteres Wachstum und eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung" in Aussicht.

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