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05.03.2003

09:28 Uhr

Analystenerwartungen knapp übertroffen

PPR und Carrefour stehen gut da

Die französischen Einzelhandelskonzerne Pinault Printemps Redoute (PPR) und Carrefour haben die Erwartungen der Analysten im vergangenen Geschäftsjahr knapp übertroffen.

Reuters PARIS. PPR hat im vergangenen Geschäftsjahr beim operativen Gewinn einen Rückgang von 7,7 Prozent hinnehmen müssen. Zugleich verdoppelte der größte europäische Handelskonzern im Non-Food-Bereich seinen Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Carrefour steigerte seinen Nettogewinn vor Sonderposten um 15,1 Prozent auf 1,389 Milliarden Euro. Analysten hatten mit 1,37 Milliarden Euro gerechnet. Der weltweit zweitgrößte Großhändler Carrefour sagte für dieses Jahr in einem schwachen Umfeld ein Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent voraus.

Bei PPR ging der operative Gewinn im vergangenen Jahr auf 1,827 Milliarden Euro von 1,978 Milliarden Euro im Vorjahr zurück. Analysten hatten einen Betriebsgewinn von 1,815 Milliarden erwartet. Belastet wurde das Betriebsergebnis durch Verluste beim Elektro-Großhändler Rexel und Rückgänge beim Modehersteller Gucci. Der Nettogewinn stieg auf Grund des Verkaufs von Facet, Finaref und Guilbert um 111 Prozent auf 1,589 Milliarden Euro von 753 Millionen Euro im Vorjahr. Darin enthalten sind Abschreibungen und Provisionen in Höhe von 410 Millionen Euro.

Bis Ende 2004 will das Unternehmen nach Angaben von Konzernchef Serge Weinberg seinen Umbau zu einem Luxusanbieter und Großhändler für den Massenmarkt abgeschlossen haben. Dies werde dem Unternehmen ein größeres organisches Wachstum auf stetiger Basis und eine bessere Profitabilität einbringen, sagte Weinberg.

Carrefour plant nach eigenen Angaben für dieses Jahr die Eröffnung 830 weiterer Geschäfte. Der Umsatz vor Steuern sei im vergangenen Jahr auf 68,73 Milliarden Euro von 69,49 Milliraden Euro im Vorjahr gesunken, teilte das Unternehmen mit. Mehr als 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet der Konzern mit Lebensmitteln.

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