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06.07.2000

13:28 Uhr

dpa-afx PARIS. Die OECD hat Frankreich vor einem angespannten Arbeitsmarkt als Folge andauernden Wachstums und verringerter Arbeitszeit gewarnt. Schon jetzt berichteten Unternehmer in einigen Sektoren von Problemen, Arbeitskräfte zu bekommen. Dies hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in ihrem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Landesbericht Frankreich fest.

Für 2000 erwartet die OECD ein Wirtschaftswachstum von 3,7 % und für 2001 von 2,9 %. "Wenn dies so eintritt, dann beginnt Frankreich 2001 sein fünftes Wachstumsjahr, mit einer realen durchschnittlichen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts seit 1997 um drei Prozent jährlich", heißt es in dem Bericht. Erfahrungsgemäß könne eine Überhitzung der Konjunktur die Wirtschaft beeinträchtigen.

Auch die beschlossene 35-Stunden-Woche in Frankreich könnte das Risiko einer angespannten konjunkturellen Lage erhöhen, "sofern sie nicht mit ausreichender Flexibilität umgesetzt" werde. Denn sonst könnte diese Maßnahme schwer auf den Produktionskosten lasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen, warnt die OECD.

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