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28.01.2001

13:47 Uhr

dpa-afx HAMBURG. Die Bankgesellschaft Berlin hat laut Pressebericht mit einem Bilanztrick einen 1,5 Mrd. DM-Verlust kaschiert. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf eine Vorstandsvorlage vom 7. November am Samstag schreibt, wurde bei der Immobilientochter IBG für das Jahr 2000 ein negatives Ergebnis vor Steuern von rund 1,5 Mrd. DM eingeplant.

Kernstück der Bilanzkosmetik sei die von der Bank gegründete und von nicht näher benannten Finanzinvestoren übernommene IBAG, heißt es im "Spiegel". Diese neue Aktiengesellschaft habe von der alten IBG Immobilien-Engagements im Wert von 1,6 Mrd. DM gekauft. Mit dem Erlös habe die Bank die verlustbringenden Risiken in der noch immer bestehenden Immobilientochter IBG-alt gedeckt.

Außerdem habe die Bank entsprechend der Vorlage auch weitere Immobilien-Engagements aus nicht zur IBG gehörenden Konzerntöchtern verkauft. Der Kaufpreis habe deshalb insgesamt 2 Mrd. DM betragen. Außerdem habe sich die Bankgesellschaft von der verkleinerten IBG-alt 310 Mill. DM Eigenkapital zurückzahlen lassen. Die Bank hoffe, dass "nach diskreter Lösung der Hausaufgaben bei der IBG" ein Zusammenschluss mit der IBAG möglich sei, wird aus der Vorstandsvorlage zitiert.

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