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08.01.2003

13:01 Uhr

Angst vor dem Norden

Südkoreaner demonstrieren für Verbleib der US-Truppen

Mehrere hundert Südkoreaner haben am Mittwoch für den Verbleib der US-Truppen im Land und gegen das Atomprogramm Nordkoreas demonstriert. Vor dem US-Luftwaffenstützpunkt Osan bei Pyongtaek verbrannten die Demonstranten nordkoreanische Flaggen und warnten vor den Gefahren, die der kommunistische Norden darstelle.

Reuters PYONGTAEK. Die Demonstration folgte auf eine Reihe von anti-amerikanischen Großkundgebungen, bei denen Zehntausende Südkoreaner den Abzug der 37 000 US-Streitkräfte im Land gefordert hatten.

"Der Luftwaffenstützpunkt Osan ist der größte in Südkorea. Daher findet die Kundgebung hier statt, damit wir den USA unserer Botschaft übermitteln können, dass wir gegen einen Abzug ihrer Truppen sind", sagte einer der Organisatoren. Unter den Demonstranten waren auch Veteranen des Korea-Krieges (1950-1953) und Ladenbesitzer, die wirtschaftlich von der US-Einrichtung abhängig sind.

Korea ist seit dem Ende des Krieges geteilt, die USA sind seitdem einer der engsten Verbündeten des Südens. Die ohnehin gespannten Beziehungen der USA zum kommunistischen Nordkorea haben sich in den vergangenen Monaten weiter verschlechtert, nachdem die Regierung in Pjöngjang nach US-Angaben eingeräumt hatte, entgegen vertraglicher Verpflichtungen an einem Atomprogramm zu arbeiten.

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