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21.02.2002

18:05 Uhr

Anhaltende Auseinandersetzung

Wyser-Pratte erwägt Klage gegen France Telecom

Der Mobilcom-Aktionär Guy Wyser-Pratte erwägt rechtliche Schritte gegen die France Telecom SA, Paris. "Wir untersuchen, ob wir France Telecom auf eventuelle Täuschung der Anleger verklagen", sagte Wyser-Pratte am Donnerstag per Telefon aus New York.

vwd BERLIN. Wyser-Pratte verfügt über 1,1 % des Aktienkapitals der Büdelsdorfer Mobilcom AG. Damit reagierte der US-Investor auf die anhaltende Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Mobilfunkanbieter und seinem französischen Anteilseigner.

Sollte die Interpretation der Kooperationsvereinbarung (CFA) durch die France Telecom stimmen, hätte das Unternehmen mit der Übernahme von 28,5 % der Mobilcom-Aktion im Jahr 2000 faktisch die Kontrolle über das deutsche Unternehmen erlangt, begründet Wyser-Pratte seine Überlegungen. "Sollten die Franzosen darauf bestehen, dass ihre Auslegung korrekt ist und dass sie den UMTS-Geschäftsplan bestimmen können, dann verfügen sie über die Kontrolle des Unternehmens", sagte der US-Investor. Sollte dies der Fall sein, hätte France Telecom damals die Kontrolle über Mobilcom gewonnen, ohne den deutschen oder den französischen Aktienmarkt zu informieren.

Eine Sprecherin der France Telecom wollte sich zu den Ausführungen von Wyser-Pratte unterdessen nicht äußern. Hinsichtlich des zwischen France Telecom und Mobilcom umstrittenen Ausbaus des deutschen UMTS-Netzes meinte Wyser-Pratte: "Ich unterstütze, was Gerhard Schmid versucht zu machen".

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