Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.01.2001

14:35 Uhr

vwd/ap ROM. Die italienische Staatsanwaltschaft will Presseberichten zufolge offenbar in Kürze Anklage gegen den US-Tabakkonzern Philip Morris Cos Inc, New York, wegen Steuerbetrugs erheben. Wie die Tageszeitung "La Repubblica" am Samstag berichtete, vermuten die Ermittler, dass das Unternehmen zwischen 1990 und 1996 in Italien Steuern in Höhe von rund 7,1 Bill ITL (rund 7,2  Mrd. DM) hinterzogen hat. Die Staatsanwälte hätten jetzt ihre mehrjährigen Ermittlungen gegen Philip Morris abgeschlossen und würden vermutlich Anklage erheben.

1996 hatten zunächst die Behörden in Neapel den Verdacht geäußert, dass der Zigarettenhersteller zu Unrecht von ermäßigten Steuersätzen profitierte, die eigentlich nur für Unternehmen ohne direkte Tochtergesellschaften in Italien gelten. Philip Morris wies die Anschuldigungen als haltlos zurück. Die Ermittlungen wurden später an die Mailänder Staatsanwaltschaft übertragen.



Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×