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10.01.2002

11:34 Uhr

Anleger fürchten Schwäche des Yen

Börse Hongkong gibt erneut nach

Die Börse Hongkong hat am Donnerstag zum dritten Mal in Folge schwächer geschlossen. Händler erklärten, die Kurse hätten unter den schwächeren US-Vorgaben gelitten.

reuters HONGKONG. Zudem fürchten die Anleger, die gegenwärtige Schwäche des Yen, der für lokale Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil bedeutet, könnte den erwarteten Aufschwung der Wirtschaft Hongkongs verzögern, hiess es. Der Hang-Seng-Index schloss um 1,61 Prozent schwächer mit 11.256,07 Punkten. Der japanische Yen war am Mittwoch im Verhältnis zum US-Dollar auf ein Drei-Jahres-Tief gefallen.

Die beiden Mobilfunktanbieter China Mobile und China Unicom bauten die deutlichen Vortagesverluste weiter aus. China Mobile ermässigten sich um 4,3 Prozent auf 24,30 HK-Dollar und China Unicom fielen beziehungsweise drei Prozent auf 8,05 HK-Dollar. Händler erklärten, die vor einigen Tagen bekannt gewordenen Pläne Chinas, zwei weitere Mobilfunklizenzen zu vergeben, belasteten die beiden Titel weiter.

Ebenfalls unter Druck standen die Titel von Indexschwergewicht HSBC Holdings mit minus 1,6 Prozent auf 90 HK-Dollar. Mehrere Investmenbanken hatten die Empfehlung für den Finanzkonzern wegen dessen Engagement in Argentinien und der Kosten für einen Rechtsstreit mit der Republic New York Bank zurückgenommen.

Deutlich tiefer waren auch die Blue Chips Hutchison Whampoa mit minus 1,6 Prozent und Cheung Kong Holdings, die 2,4 Prozent fielen. Der Börsenumsatz betrug 9,2 (Vortag 10,4) Milliarden HK-Dollar.

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