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30.01.2001

14:14 Uhr

vwd HELSINKI. Ein Gewinnsprung um über 50 % im Jahr 2000 und der Ausbau der Marktführerschaft bei Mobiltelefonen haben der Aktie der Nokia Oy, Helsinki, am Dienstag nicht helfen können. Das Papier des finnischen Telekomausrüsters stürzte direkt nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2000 von knapp 42 Euro auf unter 37 Euro. Die Anleger zeigten sich weniger von der starken Entwicklung der Vergangenheit als von etwas reduzierten Aussichten für 2001 und einem schleichenden Verfall der Betriebsgewinnspanne beeindruckt. Auch die Situation der Branche drückt Analysten zufolge auf die Stimmung.

Das Unternehmen unterstrich dagegen, exzellente Ergebnisse für das vierte Quartal und 2000 vorgelegt und die Marktführerschaft ausgebaut zu haben. Der Ausblick für das erste Quartal hat nach Ansicht von Andre Remke, Analyst bei der Vereins und Westbank - (VuW), enttäuscht. Die Erwartung des Gewinns auf Vorjahresniveau liege unter den bisherigen eigenen Prognosen. Die negative Entwicklung auf dem Mobilfunkmarkt schlage doch deutlicher durch als erwartet. Für 2001 seien die Prognosen jedoch bestätigt worden. Der vom Unternehmen prognostizierte weltweite Handy-Absatz für 2001 sei insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen.

Das Jahr 2000 sei "hervorragend" ausgefallen. Lediglich die Margen im vierten Quartal hätten leicht unter den Prognosen gelegen, betonte Remke. Er bewertet die Aktien weiterhin mit "Übergewichten", gibt aber zu bedenken, dass die kommenden Monate nicht einfach sein werden. Im Jahr 2001 müsse mit stark schwankenden Kursen im gesamten Sektor gerechnet werden. Daher sollte bei einem Investment in den Mobilfunksektor nur der Marktführer Nokia gewählt werden, so der Analyst weiter.



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